Nur wenige Kilometer von Neukalen entfernt liegt der Kummerower See, einer der großen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit einer Fläche von rund 32 Quadratkilometern bietet er reichlich Platz zum Baden, Segeln oder für eine ruhige Runde mit dem Kanu. Am Ufer laden mehrere kleine Strände und Badestellen zum Verweilen ein – ideal, um einfach einen Tag am Wasser zu verbringen, ganz ohne Programm.
Verbunden ist der See mit der Peene, die ihn bei Verchen verlässt und sich als „Amazonas des Nordens“ einen Namen gemacht hat – ein Spitzname, der ihrem naturbelassenen, mäandernden Verlauf durch weite Wiesen- und Moorlandschaften gerecht wird. Vom eigenen Steg am Peenekanal aus erreicht ihr mit dem Kanu sowohl den Kummerower als auch den Malchiner See – oder ihr genießt einfach die Stille und beobachtet Kraniche, Seeadler und Biber am Ufer.
Wer aktiv bleiben möchte, findet in der hügeligen, waldreichen Mecklenburgischen Schweiz ringsum schöne Wander- und Radwege. Und wer lieber entschleunigt, findet hier genau das: weite Landschaft, Wasser, Stille.
Ausflugstipps an Peene und See
Wo die Peene den Kummerower See verlässt, liegt die Aalbude – ein beliebtes Ausflugslokal direkt am Wasser, mit eigenem Steg zum Anlegen für Boots- und Kanufahrer. Serviert werden vor allem Fisch- und Fleischgerichte aus der Region, auf der Terrasse mit Blick auf den Peenekanal. Von dort führt eine kleine Fähre ans andere Ufer, wo ein Aussichtsturm einen weiten Blick über das Rosiner Moor bietet.
In Salem lohnt sich ein Stopp am Aussichtspunkt hoch über dem Kummerower See – einer der schönsten Blicke auf die weite Seen- und Moorlandschaft, besonders zum Sonnenuntergang.
Wer es kulturell mag, findet in Schloss Kummerow direkt am Seeufer ein lohnenswertes Ziel. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick über den Kummerower See, und die umliegenden kleinen Dörfer laden zu einem gemütlichen Spaziergang oder einer Radtour ein.
Ein echter Geheimtipp ist der Moorbauer, eine Gaststätte auf einer Landzunge zwischen Malchiner und Kummerower See – nur mit dem Boot oder Kanu erreichbar. Wer die Mühe nicht scheut, wird mit einem ganz besonderen Ort belohnt: mitten im Moor, umgeben von Stille und Geschichte, seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für Ausflügler auf dem Wasser.
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